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Die Geschichte der Offenen Liste (von 1984 bis 2014)

Die DOL ist keine Partei sondern eine nichtmitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung, die einzige Gruppierung dieser Art im Waldkircher Stadtrat.

Vor jeder Kommunalwahl diskutieren die Freunde der DOL erneut gründlich, ob sie wieder antreten wollen oder ob sie sich – wie eine BI – auflösen sollen, weil ihre Ziele erreicht sind. Bisher haben sich die Unterstützer dafür entschieden, dass die DOL noch immer im Gemeinderat gebraucht wird.

Einige Ziele sind ganz oder teilweise erreicht, aber noch längst nicht alle.

Gegründet wurde die DOL am 19. April 1984. Der Impuls kam aus der Aktion Jugendzentrum. Eingeladen waren andere Waldkircher Gruppierungen, z.B. Amnesty International, BUND, Ev. Jugendgemeinde, Kath. Jugendgemeinde, Pfadfinderschaft St. Georg, Genossenschaft Märktscheese, AK Atomwaffenfreie Zone Waldkirch, BI Elztalbahn, Gewerkschaften, Jugendgruppen und Frauengruppe.
Gemeinsam mit weiteren Menschen, die sich an der städtischen Politik beteiligen wollten, ohne von einer Partei abhängig sein zu müssen, wurde die DOL gegründet.
Als Form wählte man bewusst nicht die eines Vereins sondern sah sich eher als Bürgerinitiative.
Bis zum 23. Juli 1984 wurde ein gemeinsames Programm erarbeitet und die Kandidatenliste aufgestellt.

Bei der Namensgebung spielte der Begriff "offen" eine wichtige Rolle:
offen für jede Art der Bürgerbeteiligung
offen für alles, was eine stärkere Beteiligung von Frauen, Kindern, Jugendlichen und ausländischen Mitbürgern an politischen Entscheidungen ermöglicht.
offen für kommunale Friedenspolitik
offen für alle Wege sachlicher Problemlösungen
offener Ideenaustausch unter Beteiligung der Bevölkerung
Öffentlichkeit in der gesamten Gemeinderatsarbeit
offen für kommunalen Umweltschutz
offen für eine umweltverträgliche und soziale Stadtentwicklung

Der Ortsverband der Grünen beschloss, keine eigene Kommunalwahlliste zu erstellen sondern mit auf der Liste der DOL zu kandidieren. Für den Kreistag stellten die Grünen einen eigene Liste auf, auf der auch parteiunabhängige Kandidaten von der DOL-Liste kandidieren konnten.



1984, als die DOL zum erstenmal für den Gemeinderat kandidierte, standen 9 Personen auf der Liste: Alexander Schoch, Anne Wernet, Markus Klemt, Ulrike Riemer, Lothar Beckmann, Jutta Zeller, Adelheid Joswig, Ulrich Schätzle, Hartmut Zoche. Unter dem Wahlkampfmotto "Entschwafelt den Gemeinderat" errang die DOL auf Anhieb 2 Sitze (Ulrich Schätzle, Alexander Schoch). Es wurde eine Arbeit der kleinen Schritte. Engagement und Motivation mussten auf eine konstruktive Oppositionspolitik ausgerichtet werden. Die beharrliche konzeptionelle Arbeit im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit führte zu Erfolgen.

1989 dachten oder hofften viele, die DOL wäre nur eine kurzfristige Erscheinung gewesen, eine Fata Morgana. Aber im Gegenteil: Nun trat die DOL sogar mit einer vollständigen Liste von 26 Kandidaten an und mit eigenen Listen für den Buchholzer und den Kollnauer Ortschaftsrat. Diesmal hieß das Motto "Wo Kreativität noch eine Chance hat – DOL".

Das Ergebnis der Wahl waren 11.8 %. Das ergab 3 Sitze im Gemeinderat (Alexander Schoch, Peter Joswig, Alfred Stratz) und 1 Sitz im Ortschaftsrat Kollnau (Alfred Stratz). Während der Amtszeit rückte Anne Ladwig für A. Schoch nach, der aus beruflichen Gründen ausscheiden musste.


1994 war das Motto "Aktueller denn je". Die DOL erreichte mit 13,4 % ein noch besseres Ergebnis. Es blieb bei 3 Sitzen im Stadtrat (Alexander Schoch, Peter Joswig, Renate Krüger), 1 Sitz im Ortschaftsrat Kollnau (Christina Beckmann) und 1 Sitz im Buchholzer Ortschaftsrat (Nikolaus Wernet).

1999 hieß es "Für eine umwelt- und sozialverträgliche Stadtentwicklung - globlal denken und lokal handeln". Das Ergebnis waren 11,8 % der Stimmen bei der Gemeinderatswahl und weiterhin 3 Sitze (Alexander Schoch, Renate Krüger, Peter Joswig). Nikolaus Wernet behielt seinen Sitz im Ortschaftsrat Buchholz. Beim Kollnauer Ortschaftsrat ging der Sitz leider verloren. Während der kommenden drei Jahre gab es aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen mehrere Wechsel im Gemeinderat. Nikolaus Wernet, Jo Rothmund und Lothar Beckmann rückten nach. Ein neues Team vertrat nun die DOL am Ratstisch.

2004 bestand die DOL schon 20 Jahre. Aber die Luft war noch lange nicht raus. Es gab noch zu viel zu tun in der Stadt. "Für eine nachhaltige ökologische und soziale Stadtentwicklung - damit sich die Menschen in unserer Stadt wohlfühlen", so überschrieb die DOL ihr Wahlprogramm. Sie trat wieder mit voller Liste an. Langjährig treue Unterstützer, aber auch ganz junge Erwachsene engagierten sich wieder bei der DOL. Mit 12,8 % blieben 3 Sitze im Gemeinderat erhalten (Martina Balzer, Annette Gehring, Jo Rothmund). Nikolaus Wernet hielt den Sitz im Ortschaftsrat Buchholz, Annette Gehring zog in Kollnau ein.

2009 waren wieder Kommunalwahlen. Sie fanden nach neuen Regeln statt, denn die unechte Teilortswahl wurde endlich abgeschafft, was auf die Bestregungen der DOL seit 1989 zurückzuführen ist. Die DOL trat  auch 2009 wieder mit einem zukunftsweisenden Programm und einem "starken" Team [26 KandidatInnen auf einer Liste] zur Kommunalswahl an.

Im Jahr des 25 jährigen Bestehens der DOL erreichte Die Offene Liste in der Gesamtstadt mit 15%, ein gutes Ergebnis und erreichte vier Sitze im Gemeinderat (Martina Balzer, Alex Schoch, Jo Rothmund und Nikolaus Wernet) und einen im Buchholzer Ortschaftsrat (Nikolaus Wernet).


2014 erreichte die DOL nach einem stark inhaltlich geprägten Wahlkampf für den Gemeinderat starke 22 % und wurde mit sechs Sitzen drittstärkste Kraft (Sultan Atay, Florian Dold, Jo Rothmund, Alex Schoch, Nikolaus Wernet und Peter Witz).
Im Ortschaftsrat Kollnau ist sie nach fünf Jahren Pause mit Reinhold Ganz vertreten.
Nikolaus Wernet wurde für den Ortschaftsrat Buchholz bestätigt.


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